Was tun, wenn Sie getäuscht worden sind?

Was tun, wenn Sie getäuscht worden sind?

  • Wenn Sie getäuscht worden sind und unterzeichnet haben, so schnell wie möglich per eingeschriebenen Brief die Bestellung widerrufen und „wesentlicher Irrtum“ oder „absichtliche Täuschung“ geltend machen. Wenn nur eine Fax-Nummer vorhanden ist, Brief per Fax senden und Brief aufbewahren. Gemäss Schweizer Recht müssen Sie die Anfechtungserklärung spätestens innerhalb eines Jahres seit Entdeckung des Irrtums vornehmen. Liegt ein sogenannter „wesentlicher Irrtum“ vor,  hat dies die Ungültigkeit des Vertrages zur Folge. Ein eingeschriebener Brief genügt.
  • Die Zahlung der Rechnung verweigern mit Hinweis auf die oben genannten Gründe.
  • Es kann sein, dass der dubiose Anbieter Ihre einseitige Vertragskündigung nicht akzeptiert. In diesem Fall muss der Anbieter tätig werden, Betreibung einleiten und die von ihm geltend gemachten Gebühren im Rechtsöffnungsverfahren einfordern
  • Werden Sie betrieben, unbedingt innerhalb von 10 Tagen Rechtsvorschlag erheben! (Es genügt auf dem Betreibungsformular „Rechtsvorschlag“ zu schreiben). Im Rechtsöffnungsverfahren können Sie als Einrede den wesentlichen Irrtum vorbringen. Die Partei, welche in diesem abgekürzten Verfahren unterliegt, kann anschliessend Klage erheben. Dann wird der Fall im Detail gerichtlich überprüft
  • Uns ist bisher kein Fall bekannt, wo ein solcher Verzeichnisanbieter die Geldforderung rechtlich mit der sog. Anerkennungsklage geltend gemacht hat.

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